Leben in Südniedersachsen

Alle wichtigen Schritte sind erledigt, nun gilt es die Eigenheiten des Lebens in Deutschland und der Region näher kennen zu lernen. Auf dieser Seite erhalten Sie hierzu wertvolle Informationen.

Vor der Ankunft | Erste Schritte | Leben in Südniedersachsen

Feiertage

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist der einzige gesetzliche Feiertage, der durch den Bund als Nationalfeiertag festgelegt wurde. Alle anderen Feiertage werden von den Bundesländern bestimmt. Es gibt acht Feiertage, die in allen 16 Bundesländern gelten. In Niedersachsen ist außerdem der Reformationstag noch Feiertag.  Hier finden Sie eine Liste aller Feiertage in Niedersachsen:

Feiertage in Niedersachsen:
Datum
Name

Medizinische
Versorgung

Wir hoffen, dass Sie Ihren Aufenthalt in Göttingen sicher und gesund genießen.
 
Für den Notfall finden Sie wichtige und nützliche Informationen im „Wegweiser „Gesundheit für alle“ des Ethno-Mediznischen Zentrums e.V. und in unserer Broschüre Medizinische Versorgung und Notfälle.

Mülltrennung

Mülltrennung ist in Deutschland ein wichtiges Thema. Damit Müll recycelt werden kann, muss er vorher getrennt werden. Dafür gibt es verschiedene Mülltonnen. An einigen Wohnorten werden bestimmte Abfallsorten zu bestimmten Abholterminen auch vor das Haus gestellt und abgeholt. Die Müllabfuhr-Termine und weitere Informationen zur Mülltrennung finden Sie im Abfallkalender Ihres Wohnortes. Sie erhalten den Kalender online bei den örtlichen Entsorgungsbetrieben oder in Ihrem Bürgerbüro.

  • „Gelber Sack“: In den gelben Sack kommen Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium und Weißblech oder Verbundmaterialien, die das Symbol „Der Grüne Punkt“ tragen (z.B. Tetra Paks, Plastikverpackungen, Dosen).
  • Altglas: Zu Altglas zählen leere Einweg-Glasflaschen und Schraubgläser. Je nachdem, wo sie wohnen, bringen Sie Altglas entweder zum Altglascontainer (und sortieren es dort nach Weiß-, Grün- und Braunglas) oder Sie stellen es zum Abholtermin an die Straße. Altglascontainer finden Sie an zentralen Stellen, z. B. in der Nähe von Supermärkten. Werfen Sie kein Altglas zu Ruhezeiten ein. Nicht zum Altglas gehören: Keramik, Porzellan, Steingut, Glühbirnen, Trinkgläser, Flachglas (z. B. Fensterscheiben oder Spiegel).
  • Altpapier: Zu Altpapier zählen alle sauberen Papierprodukte, einschließlich Verpackungsmaterial aus Papier und Karton. Je nachdem, wo sie wohnen, kommt Altpapier in die blaue Tonne oder wird zum Abholtermin gebündelt an die Straße gestellt.
  • Bioabfall: Zu Biomüll zählen organische Abfälle wie z. B. Essensreste, Topfpflanzen, Kartoffelschalen, Teebeutel, aber auch Gartenabfälle wie Fallobst, Laub und Rasenschnitt. Biomüll kommt in die Grüne Tonne.
  • Restmüll: Zu Restmüll zählen alle Abfälle, die nicht zu einer der oben genannten Gruppen gehören. Restmüll kommt in die schwarze Tonne.
  • Pfandflaschen: Pfandflaschen erkennen Sie an einem entsprechenden Logo. Beim Kauf zahlen Sie Pfand, das Sie zurückerhalten, wenn Sie die leere Flasche zurückgeben. Dafür gibt es in den meisten Supermärkten Pfandautomaten.
  • Elektrogeräte: Geräte mit Kabeln, Batterien oder Akkumulatoren dürfen auf keinen Fall über den Hausmüll entsorgt werden. Geben Sie diese entweder in einem Elektrogeschäft ab oder bringen Sie sie zum Recyclinghof. Das gilt auch für Energiesparlampen.
  • Sperrmüll und Haushaltsgroßgeräte: Dazu zählen Abfälle aus privaten Haushalten, die wegen ihrer Sperrigkeit oder ihres Gewichts nicht in die Restmülltonne passen. Wenn Sie große Haushaltsgeräte wie z. B. einen Kühlschrank entsorgen möchten, können Sie die Abholung online oder mit der Sperrmüllkarte Ihrer Gemeinde bestellen.

Händeschütteln oder Umarmen? Duzen oder Siezen?

In Deutschland ist Händeschütteln auch bei Personen üblich, die man gut kennt wie z.B. Arbeitskolleg*innen. Innerhalb der Familie und unter Freund*innen umarmt man sich, oder gibt sich einen Kuss auf die Wange. Gängige Grußformeln sind „Guten Morgen“ (morgens), „Guten Tag“ (tagsüber) und „Guten Abend“ (abends). In Norddeutschland sagen viele Leute zu jeder Tageszeit „Moin“.

Die deutsche Sprache kennt die persönliche Ansprache „Du“ und die förmliche Ansprache „Sie“. „Du“ verwendet man gegenüber Personen, die man gut kennt oder die einem das „Du“ angeboten haben. Sonst verwendet man die förmliche Ansprache „Sie“, z.B. gegenüber Unbekannten, Autoritätspersonen oder Geschäftspartner*innen. Unter jungen Leuten und in vielen Arbeitskontexten duzt man sich.  Kinder werden immer mit „Du“ angesprochen. Falls Sie zu Beginn unsicher sind und „Du“ und „Sie“ mal verwechseln: Machen Sie sich keinen Kopf, man wird es Ihnen nachsehen.

Trinkgeld & Ausgehen

Trinkgeld gibt es fast überall auf der Welt – dennoch sorgen feine kulturelle Unterschiede gerade bei neu Zugezogenen leicht für Verunsicherung. Wenn Sie in einem deutschen Restaurant die Rechnung verlangen, bezahlen Sie diese meist direkt beim Servicepersonal. Sollten Sie sich unsicher sein, wie viel Trinkgeld Sie geben wollen, überschlagen Sie bevor Sie nach der Rechnung fragen („Die Rechnung bitte”) die Kosten. In Restaurants und Bars ist ein Trinkgeld von 5-10 % üblich. Sagen bei der Abrechnung einfach den gewünschten Betrag oder „Stimmt so”, wenn Sie kein Rückgeld erwarten. Gerade in Bars werden Sie auch oft gefragt, ob Sie „getrennt oder zusammen” zahlen wollen. Das getrennte Zahlen ist auch unter Freunden durchaus üblich und kein Ausdruck von Distanz. Bei Taxifahrten ist ein Trinkgeld von 5-10 % üblich. Viele Taxifahrer*innen nehmen nur Bargeld an.

Mitbringsel und Schuhe aus?

Gastgeschenke sind gerne gesehen – ob zu einer Essenseinladung oder einer Hausparty. Fragen Sie den*die Gastgeber*in, ob Sie etwas zum Abend beisteuern können. Sagt die gastgebenden Person nein, so ist es trotzdem aufmerksam, nicht mit leeren Händen zu kommen, sondern z.B. eine Flasche Wein mitzubringen.

Es ist üblich, sich vor dem Betreten der Wohnung die Schuhe auszuziehen. Im Zweifel fragen Sie, ob Sie die Schuhe anlassen dürfen oder lieber ausziehen sollen. Manche Gastgeber*innen haben sogar Gästehausschuhe. Vor einem gemeinsamen Essen wünscht man sich „Guten Appetit”.

Banken

Wenn Sie länger in Deutschland bleiben und arbeiten, brauchen Sie ein deutsches Bankkonto für Gehalts- und Stipendienzahlungen. Auch werden monatliche Kosten wie Miete und Strom meist direkt von einem Bankkonto abgebucht.

Es gibt Direktbanken (nur online) und Filial-Banken (Bank-Schalter). Mehr Informationen zu Banken und Finanzen in Deutschland finden Sie in unserem Welcome Guide Region.

Die meisten Banken haben werktags von 08:30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Geldautomaten sind meist rund um die Uhr erreichbar.

 

Batterie voll?

Wie in den meisten Staaten in Kontinentaleuropa werden auch in Deutschland Steckdosen vom Stecker-Typ F verwendet. Diese sind normalerweise mit den Steckertypen E und C kompatibel und werden mit einer Spannung von 230V betrieben. Adapter können Sie vor Ort in Elektrofachgeschäften und Flughäfen kaufen.

 

Nationalsport Fußball?

Fußball ist in Deutschland sehr beliebt: Mehr als sieben Millionen Deutsche sind in einem der 24.000 Fußballvereine organisiert. Während Männerfußball nach wie vor die meiste mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit bekommt, gewinnt auch Frauenfußball immer mehr an Bedeutung. Auch andere deutsche Sportverbänden haben viele Mitglieder: der Deutsche Turner-Bund (5 Millionen), der Deutsche Tennis-Bund (1,4 Millionen) oder der Deutsche Alpenverein (1,4 Millionen).

Das regionale Sportangebot und seine gesellschaftliche Bedeutung hängt von geografischen Faktoren, lokalen Einrichtungen und dem Erfolg einzelner Sportvereine ab. Der Hochschulsport der Universität Göttingen bietet eine breite Palette unterschiedlicher Sportarten. Wassersportfans können das Angebot der Northeimer Seenplatte und des  Northeimer Segelclubs  nutzen und Wander*innen finden im  nahe gelegene Harz gute Ausblicke und Wanderwege. Unsere Mitarbeiter*innen helfen Ihnen gerne bei der Suche nach passenden Sportmöglichkeiten.

Bilderquelle: Christian Reinhard

Rauchen in der Öffentlichkeit

Rauchen ist an vielen öffentlichen Orten verboten, z.B. Schulen, Kindertagesstätten, Jugend- und Sporteinrichtungen, Hochschulen, Restaurants, Bahnhöfen, Behörden, Museen. Es gibt jedoch extra ausgewiesene Raucherbereiche, wo Rauchen erlaubt ist. Dies gilt für ganz Deutschland.

Kontakt

Welcome Centre
für den Göttingen Campus
und die Region Südniedersachsen

 

Front Office
Von-Siebold-Str. 4
37073 Göttingen
Tel.: +49 551 39-21321
E-Mail: frontoffice@welcome-to-suedniedersachsen.de

Gefördert durch das Südniedersachsenprogramm

Südniedersachsenprogramm Logo

Informationen für Unternehmen

Sie wollen Ihre Einrichtung durch Personen unterstützen, die nicht aus der Region kommen, und den Einstieg Ihrer*Ihres neuen Mitarbeiter*in dabei so reibungslos wie möglich gestalten? Erfahren Sie mehr über unsere Services.

Informationen für Vermieter­*innen

Sie wollen Ihre Immobilie für internationale Wissenschaftler*innen sowie Fach- und Führungskräfte zur Verfügung stellen? Treten Sie mit uns in Kontakt, um passende Mieter*innen für Ihren Wohnraum zu finden.

Service

Ein Serviceangebot von